Selektive Wahrnehmung, diesmal bei Stanley Kubricks meisterhaften Antikriegsfilm Full Metal Jacket: Mit etwas Geschick lässt sich sogar dieses Werk so ändern, das es als nettes und amüsantes Drama ohne Tiefgang erscheint.
Tina Fey und Amy Poehler bilden in Sisters, von Regisseur Jason Moore, der auch schon für Pitch Perfect verantwortlich war, erneut ein Komödiantisches Duo, die ins Elternhaus beordert werden um ihre Kinderzimmer auszuräumen, ehe die Eltern das Haus verkaufen.
Nach Silver Linings und American Hustle vertraut Jennifer Lawrence in der biographischen Komödie Joy wieder auf die Führung ihres scheinbaren Lieblingsregisseurs David O. Russell und spielt eine Frau, die ihren eigenen Weg geht. Ach ja, auch Robert De Niro und Bradley Cooper sind wieder mit von der Partie.
Über die Macht der Stimme schreibt jeder Rhetorikratgeber, (Indie-)Hollywood macht daraus Filme und nicht mal die schlechtesten, wie die Komödie In a World … von und mit Lake Bell beweist.
Es muss gleichzeitig traumhaft und höllisch sein, die Funktion von Star Wars-Regisseur J.J. Abrams zu inne zu haben: Kann man diese gewaltige Erwartungshaltung überhaupt erfüllen?