In einer Schlüsselszene in Teaches of Peaches wird Peaches gefragt, ob ihr Einsatz für das Recht auf Abtreibung persönlich oder politisch sei.
Alle Beiträge von: Lida Bach
Ole Bornedals changiert 30 Jahre nach dem Erfolg von Nightwatch – Nachtwache immer noch zwischen Reanimation und Revision seines morbiden Thrillers.
„Es schien, also sei das Schlimmste für Abby und Travis vorüber“, verkündet ein bizarrer Off-Kommentar in Beautiful Wedding.
Von einem Film exakt das zu bekommen, was man erwartet, ist manchmal gar keine schlechte Sache. Sogar eine ziemlich gute im Fall der Action-Comedy The Fall Guy.
Zumindest unterhaltsam zu werden scheint Challengers nur in den Szenen, die wie unbeabsichtigte Referenzen an die Inszenierung wirken.
“I’m not a feminist. I like boys far too much”, sagt eine fiktionalisierte Amy Winehouse, die weniger über die sozialpolitische Haltung aussagt als über die patriarchalische Bias ihres Biopics Back to Black.
Marc Foster als Hochglanz-Historie verfilmtes Spin-off White Bird zu R.J. Palacios Bestseller Wonder reduziert kollektive Traumata zu kalkuliertem Kitsch.
Der spannendste Aspekt von Immaculate sind nicht die blutigen Schockeffekte, sondern die christlich-konservativen Konventionen des Subgenres Nunsploitation.
War es eine dämonische Kraft oder Inspirationsmangel, der Bryce McGuire dazu brachte, seinen gleichnamigen Kurzfilm Night Swim auf Spielfilmlänge auszuwalzen?
In gewisser Weise haben sich Olivier Nakache und Éric Toledano mit ihrem jüngsten Werk Black Friday For Future selbst übertroffen.
Von der ersten bis zur letzten Szene besticht Wie wilde Tiere durch das konzentrierte Schauspiel, kongeniale Kamerabilder und den soziologischen Subtext.
„What‘s the worst that could happen?“, fragt zu Beginn Christian Tafdrups hinterhältigem Horrors Speak No Evil ein Bekannter das Protagonisten-Paar.
Die Geschichte der Tirailleurs sénégalais ist eine von Ignoranz, Ideologie und Instrumentalisierung; eine, die Mein Sohn, der Soldat nicht aufarbeitet.