Ein Kriegs-Drama mit Star-Besetzung, das sich auf die moralischen, politischen und persönlichen Implikationen moderner Kriegsführung fokussiert. Trotzdem wirkt Eye in the Sky nicht so brisant und intensiv, wie einem es der Trailer (und vor allem die ganzen Text-Einblendungen, siehe Vergleich mit Kubricks Dr. Strangelove?) glauben machen wollen.
In Krisenzeiten lockte das Filmgeschäft sein Publikum verstärkt mit (apokalyptischen) Katastrophenszenarien in die Kinosäle, so hatte es zumindest angesichts der Fülle jener Genrevertreter den Anschein.
Zwar lieferte der feinen PS4-Leckerbissen Bloodborne vor kurzem erst wieder Nachschub mit dem feinen The Old Hunters-DLC, doch dessen geistiger Vorfahre, Dark Souls, sorgt mit seinem dritten (oder vierten, je nachdem) Ableger schon vorab für schwitzende Hände.
Nur eine Frage der Zeit: Ja, eine neue Telltale-Versoftung von The Walking Dead kommt und ja, Bad-Ass Michonne steht nun im Mittelpunkt. In den exzellenten Graphic Novels von Robert Kirkman ist die schlagfertige Dame ja auch eine komplexe und vielschichtige Figur – gut also, das sich das Spiel auch darauf bezieht.
Zuerst Planet der Affen, dann das Dschungelbuch und jetzt auch noch Tarzan. Auch bei The Legend of Tarzan zu beobachten: Stars wohin das Auge reicht, neben John Hurt, Samuel L. Jackson, Margot Robbie ist auch Christoph Waltz (Fitzcarraldo?) anzutreffen. Und Alexander Skarsgårds Sixpack.