Die Vergangenheit ist nicht tot. Sie lebt weiter in den zahllosen Gräbern, die überall in Spanien an den Bürgerkrieg und die Jahrzehnte der Diktatur erinnern. Das Kolossalste von ihnen steht im Valle de los Caidos, dem Tal der Gefallenen.
Jean-Pierre Melville stellt in dem Thriller-Meisterwerk Der Chef die Freundschaft zwischen einem Gangster und einem Polizisten auf die Probe und bietet damit dem Zuschauer ein bis zuletzt spannendes Glanzstück.
Beim Gedanken an Kim Ki-duks bissiger Parabel wird einem ganz warm ums Herz, trotz Folter, Terror, Massenmord und Kannibalismus. Dieser und der restliche Horror auf der Leinwand münden in den Versuch einer Aussöhnung.
Trotz ihrem noch relativ kurzem Bestehen haben es The Hunna in England ganz schön weit gebracht. Auch in den USA sind sie keine Unbekannten mehr.
Die grimmige Entschlossenheit, mit welcher der Titelcharakter von Daniel Nettheims harschem Charakterdrama seinen Auftrag erfüllt, spiegelt die der Inszenierung.