Trailer: Interstellar (#3)

Christopher Nolan ist vor allem nach Inception und The Dark Knight Rises eher für Stil, als inhaltliche Substanz bekannt. Auf letzterer Ebene punkten seine Werke eher durch konvolute Handlungen, die mehr mit Logikfehler und dramaturgisch simpler Effekthascherei als mit Antagonisten zu kämpfen haben. Ob sich das mit Interstellar ändert?

Eine Gruppe von Entdeckern (darunter der stets nuschelnde Matthew McConaughey) reisen durch ein Wurmloch zu den entferntesten Ecken des Universums. Doch das wäre eine viel zu einfach Geschichte für einen Regisseur wie Christopher Nolan, denn es gibt durchaus schon Hinweise, dass es noch weitaus komplizierter wird. Trotzdem kann man zugeben, dass Interstellar faszinierend aussieht und auch durchaus überraschen könnte. Mal abwarten, ob Nolan hier wieder eher in die Richtung seiner komplexen Werke wie Memento oder The Prestige geht und nicht mit rein kompliziert konstruierten Geschichten über die Inhaltsleere hinwegtäuschen wird. Einziger wirklich negativer Beigeschmack: Michael Caine spielt offensichtlich wieder seine typische Christopher-Nolan-Michael-Caine-Rolle, die langsam aber sicher langweilig wird. 

www.interstellar-movie.com

Interstellar-©-2014-Warner-Bros