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Nocturnal Animals
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Nocturnal Animals

Vor sechs Jahren bewies Tom Ford mit seinem Regiedebüt, dass er vom Spielfilm im Allgemeinen und von Romanadaptionen im Besonderen besser die Finger lassen sollte. A Single Man war dank der Darsteller passabel genug, um nicht als Blamage zu gelten, und verriet unter der gelackten Oberfläche viele der inszenatorischen Schwächen, die in Nocturnal Animals üppige Blüten treiben.


Allied – Vertraute Fremde
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Allied – Vertraute Fremde

Von der Eröffnungsszene an, in der Brad Pitt vor einem CGI-Sonnenuntergang wie ein Gottgesandter vom Himmel in die Greenscreen-Dünen Marokkos niedersinkt, ist klar, welche Art Kinoerlebnis Allied – Vertraute Fremde bietet. Robert Zemeckis besinnt sich in seiner Spionageromanze auf sein größtes Talent: das für epische Langeweile, mit Starbesetzung und in Hochglanzformat.


Café Society
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Café Society

Wenn über dem Vorspann der obligatorische Jazz-Soundtrack dudelt, wirkt Café Society noch wie eine weitere der beliebigen Gesellschaftskomödien, die der gealterte Filmemacher Woody Allen alljährlich abliefert.


Don’t Breathe
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Don’t Breathe

Fede Alvarez gehypter Horrorthriller krankt an einer Schwäche, die derzeit viele vermeintliche Leinwandschocker zwangsläufig zu Enttäuschungen macht: Er hat eine gute Idee – genau eine einzige, die nicht ausreicht für einen kompletten Film. Selbst wenn der Film nur 88 Minuten dauert wie das zweite Werk des uruguayischen Regisseurs und Co-Drehbuchautors.


Lights Out
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Lights Out

David F. Sandberg hat einen tollen kleinen Horrorstreifen namens Lights Out gedreht, aber der ist von 2013 und umsonst im Internet zu sehen. Die gleichnamige Spielfilmfassung hat nur einen Bruchteil des Gruselfaktors der Vorlage.


The Huntsman & the Ice Queen
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The Huntsman & the Ice Queen

Nach dem finanziellen Erfolg des 2012 erschienen Snow White and the Huntsman war es wohl nur eine Frage der Zeit bis ein zweiter Teil erscheint. The Huntsman & the Ice Queen präsentiert sich dann aber doch eher als Spin-Off, dass die Kassen dieses Mal jedoch eher nicht zum klingeln bringen wird.


Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln
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Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln

Wie sich das effektstrotzende Wiedersehen mit Walt Disneys CGI-Wunderland anfühlt, beschreibt am besten die Raupe Absolem (Alan Rickman): „Hölzern wie immer und doppelt so beschränkt.“ Rickman, der Anfang des Jahres verstarb, muss das 3D-Spektakel nicht mehr mit ansehen.


Surrogates
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Surrogates

In nicht allzu ferner Zukunft erleben alle Menschen ihr Dasein nur mehr durch sogenannte „Surrogate“. Roboter, die stellvertretend für die reale Person im Alltag agieren. Gemütlich von zu Hause aus steuert der echte Mensch seinen Ersatzkörper durch die Welt, frei von jedem Schmerz oder der Pein äußerlich nicht perfekt zu sein.


Genius
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Genius

„Wir sind nicht die Charaktere, die wir sein wollen, wir sind die Charaktere, die wir sind.“ Die Worte des egomanische Autors Thomas Wolfe (Jude Law) zu seinem Verleger Maxwell Perkins (Colin Firth) passen ebenso gut auf die Figuren in Michael Grandages Kinodebüt Genius.


4 Könige
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4 Könige

Eines der nervigsten Dinge in der Psychiatrie sind die ganzen unsinnigen Fragen. Darin sind sich die vier jungen Charaktere, die in Theresa von Eltz‘ Jugendfilm über Weihnachten dort gelandet sind, einig. Ironischerweise beginnt 4 Könige mit so einer Frage.


2012
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2012

Roland Emmerich, seines Zeichens „Meister“ des Katastrophenfilms, kehrt zurück: Wer dachte, dass nach visuell opulenten Großtaten wie Independence Day, Godzilla und The Day after Tomorrow schon alles in Sachen Zerstörungswut gesehen zu haben, wird abermals vom Regisseur mit deutschen Wurzeln vorgeführt.


NBA Live 16
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NBA Live 16

EA versucht mit NBA Live 16 seinem großen Konkurrenten in Sachen Basketball, 2K Sports, den Rang abzulaufen. Auch wenn ihr neues NBA kein Air-Ball ist und eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr, ist es noch ein langer Weg um gegen den Konkurrenten um die Meisterschaft zu spielen.


Wanda – Bussi
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Wanda – Bussi

Viel Zeit haben Wanda nicht verstreichen lassen zwischen ihren beiden Alben, das klingt für Fans erstmal gut, denn wer Wanda mag, mag freilich lieber mehr Wanda als weniger Wanda.


Hitman: Agent 47
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Hitman: Agent 47

Die Videospiel-Verfilmung Hitman: Agent 47 präsentierte sich im Trailer durchaus passabel, erinnert zu Beginn sogar ein wenig an den Kassenschlager Resident Evil, Doch wann war der Vergleich zu dieser Filmreihe jemals etwas positives? Hitman: Agent 47 fällt noch viel enttäuschender aus als jede vergleichbare Videospiel-Verfilmung zuvor.


The F Word – Von wegen nur gute Freunde
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The F Word – Von wegen nur gute Freunde

„Liebe ist doof“ buchstabiert Studien- und Beziehungsabbrecher Wallace in Michael Dowses zotiger Liebeskomödie mit Kühlschrankmagneten. Stimmt – so wie sie hier dargestellt wird. Noch doofer sind die Leute, die ihr verfallen.