Wenn man es zehntausend Mal durch den Plagiatswolf dreht, bekommt man was? Richtig, eine halbe Portion Supershirt. Nach Frittenbude, Bratze und der Rostock Jenni, will der Drang, nervigen billig Synth-Pop mit überdurchschnittlich fläzigen Texten zu machen, einfach nicht nachlassen.
Julian Casablancas ist käuflich! Zumindest kann ab sofort jeder Fan das Parfum des Strokes Sängers erwerben und so duften wie sein (gegebenenfalls auch ihr) Idol.
Man könnte meinen, die Möglichkeiten an Geräuschen und Klängen die sich ihren Weg aus dem menschlichen Bauch nach außen bahnen sind – je nach Ernährung – relativ schnell erschöpft.
Hört man sich Ja, Panik heutzutage, zu Zeiten von „MDM KIU LIDT“ an, so könnte man fast meinen, die Band sei in ihrem Berlin Jahr um mindestens zehn Jahre gereift. Dabei ist das Kollektiv im Schnitt gerade mal Mitte Zwanzig.