Vorstadt-Thriller, Torture-Softporn und Nazi-Exploitation verschmelzen zu lachhaftem Psycho-Pulp in Yuval Adlers unerbetener Trivialisierung von Ariel Dorfmans Death and The Maiden.
Bei 13 Sentinels: Aegis Rim reicht es nicht, einfach eine Story zu erzählen: Vielmehr ist das Narrativ verstrickt in 13 Charakter-basierte Erzählungen, die wild durch Zeitlinien und Erzählstile springen und dem Spieler erlauben, Kapitel für Kapitel die mysteriösen Geschehnisse zu verstehen.
Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit: MMO-Fetischisten verbringen schon länger ihre Zeit mit Geheimtipps aus China oder Südkorea, doch so wirklich im Mainstream sind diese Spiele bei uns nicht angekommen.
Drollige Bilder, makaberer Humor und Slapstick-Skurrilitäten machen noch lange kein offenherziges Fantasy-Abenteuer aus Roald Dahls problematischem Hetzmärchen voll antisemitischer und misogyner Analogien.