Irgendwie ist der traditionsbewusste Entwickler Nintendo in letzter Zeit untypischer Weise von der Abenteuerlust beherrscht: Da gibt es kaum noch einen Release, bei dem nicht irgendeine gewagte Idee ausprobiert wird. Auch Splatoon ist da keine Ausnahme.
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Was tut man, wenn ein humanoider Hase in der Zeit zurückreist und berichtet, dass die Welt demnächst in einer „100% dreadful catastrophe“ endet, falls er nicht zum Bürgermeister der Stadt Vodkaville gewählt wird?
Wenn Patrick O’Laoghaire seine Augen schließt, mit seiner Stimme Töne formt, sie vorkostet, ob sie für diesen Moment den richtigen Begleiter abgeben, kann dies den Zuhörer schon einmal mit in die Tiefen seiner Songs ziehen.
Inner Tongue veröffentlichte Mitte Mai seine erste EP. Wir haben uns das einmal genauer angehört. „The water is blue, so the sky is, too.“ Doch Moment.
Man kann sagen was man will, selbst für einen Publisher wie Nintendo ist der Release einer neuen IP kein Kinderspiel. Oder hat jemand im Vorjahr The Wonderful 101 gespielt? Eben.
Ant Antic. Ein Duo aus – wen wundert’s? – Oberösterreich. Wie schon öfters an dieser Stelle besprochen, kommt aus diesem Eck des Ländles ja so einiges. Und so einiges Gutes.
Crossing Europe ist zu Ende und neben der Jury hat auch das Publikum seinen Lieblingsfilm in der Kategorie „Competition Fiction“ gewählt. Der Audience Award 2015 geht an What a Wonderful World (Originaltitel: Ce Lume Minunată).
Eigentlich war ja Inti Creates primär Capcoms Studio für Alles, wo das Label „Mega Man“ drauf steht. Doch der Stern der Videospiel-Ikone steht schlecht und Capcom hat kein Interesse mehr, den Spieler von heute mit Action-lastigem Nachschub zu versorgen.
Es ist ein gewöhnlicher Sommertag, als mit der donnernden Wucht einer Geröll-Lawine die unsagbare Katastrophe über eine Familie irgendwo in einer Wohnsiedlung in den Niederlanden hereinbricht. So die Ausgangsidee von Between 10 and 12 (Originaltitel: Tussen 10 en 12).
Das Kaos ist der Gegenbegriff zum „Kosmos“ – dem Gereimten, auf den Punkt Gebrachten, der Weltordnung. Kids N Cats stellen ihr Debütalbum schon durch die Betitelung in die lange Tradition einer Fehde zwischen Ruhe und Unruhe, Hell und Dunkel, Stille und Lärm.
Mehr und größer, so die inoffizielle Regel für Fortsetzungen, an die sich auch Avengers: Age of Ultron hält. Joss Whedon gelingt es aber den unterhaltsamen Vorgänger innerhalb dieser Formel zu übertreffen – jedoch nicht ganz ohne Kollateralschaden.
Diese künstliche Intelligenz wird nicht müde in den Neuveröffentlichungen des Jahres aufzutauchen. In Ex-Machina ist sie dieses mal in einen Frauenkörper verpackt und ist wahrscheinlich nicht des Menschen Feind – es wird sich zeigen.
Kirby: Canvas Curse ist ein Titel, der unter Kritikern bis heute als einer der Gelungensten auf dem DS gilt – Ein Spiel, dass darauf ausgelegt war, auch den letzten Skeptiker von den Vorzügen eines Touchscreens zu überzeugen.
Wir kennen Catastrophe & Cure ja schon seit einiger Zeit. Das erste Album Like crazy doves hat uns gut gefallen, nicht umsonst hat es dann auch gleich einmal den Amadeus-Award gegeben.