Man darf sich bei Roman J. Israel, Esq. nicht vom umständlichen Titel abschrecken lassen. Dan Gilroy ist hier ein überaus spannendes Gerichts-Drama gelungen.
Filme
BeiträgeDer Titel No Sudden Move wirkt wie ein ironischer Verweis auf das zähe Tempo der filmischen Fingerübung, die Steven Soderbergh als industriekritischen Neo-Noir ausgibt.
Es wird wohl nicht viele geben, die Tödliche Nähe zu ihren liebsten Bruce Willis-Filmen zählen. Aber es gab und gibt schlimmeres mit ihm.
Der Titel des dritten Teils der Conjuring-Trilogie, klingt nach der denkbar dümmsten Ausrede für eine Portion klerikal-konservativen Kindergartengrusels.
Christian Bale gelang mit der Romanverfilmung von American Psycho der große Durchbruch. Und das auch vollkommen verdient.
So mancher Schauspieler hat es geschafft, dem Wahnsinn ein Gesicht zu verleihen. Doch kaum einer konnte das derart intensiv wie Anthony Perkins.
Ironischerweise ist Chaos Walking kaum mehr als eine der schemenhaften Manifestationen halbgarer Ideen, die Männer als nebulöser „Noise“ umwabert.
Nach dem großen Erfolg von A Quiet Place, wirft uns John Krasinski in sein Endzeit Horroruniversum zurück. Viel Horror ist nicht mehr vorhanden …
White Boy Rick erzählt vom jüngsten Undercover Informanten des FBI. Doch auch wahre Geschichten sollten für einen Film spannend gemacht werden.
Auf der Berlinale, wo Maria Schraders dritte Spielfilm-Regiearbeit ihre Premiere hat, ist die Roboter-Romanze das unverzichtbare Stück Mainstream-Murks.
Dass Ryusuke Hamaguchi jede Episode seines oberflächlichen Trios um weibliche Figuren konstruiert, kann über den männlichen Fokus nicht hinwegtäuschen.
Die historischen Verbrechen, für die Danis Goulets Spielfilmdebüt eine Entsprechung sucht, sind so prägnant, dass es einer Verfremdung gar nicht bedurfte.