High-School-Comedys können tatsächlich witzig sein. Selbst für Publikum, das über andere Dinge lacht als Sexismus, Homophobie und Körperflüssigkeiten.
Kino
BeiträgeWenn sich bei Ruben Fleischers zweitem Zombieland-Ausflug sogar Untote weiterentwickeln, warum gelingt das nicht den Protagonisten?
Wie jedes Jahr schleicht sich zu Halloween ein unauffälliger Slasher in die heimischen Kinos. Dürstend nach Kartenverkäufen ist sein einziges Ziel das Publikum in Angst und Schrecken zu versetzen.
Wir haben die erste gelungene Fortsetzung zu Judgement Day. Und man stellt sich unweigerlich die Frage: War das nun wirklich so schwer?
Wer genauer hinter Feenstaub, Zauberschloss und Prinzessinnen blickt, erkennt den filmischen Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Rechtsextremismus. Disney und ihre Märchen eben.
Blut, Witz, nackte Haut und der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, dazu eine gehörige Portion Grindhouse-Feeling und Absurdität machen aus Vampire Vienna einen Anwärter auf Kultstatus.
Die Vorlage: ein Roman, der über 1,5 Millionen Mal verkauft wurde und der 2014 mit dem Pulitzer-Preis im Bereich Belletristik ausgezeichnet wurde. Der Versuch: 784 Seiten Literatur in 149 Filmminuten zu bannen.
Obwohl er dem Publikum wörtlich unter die Nase reibt, der Inhalt einer Kunstaufführung sei bedeutender als deren äußere Form, vermittelt Ralph Fiennes auffällig wenig in seiner dritten Regiearbeit.
Sylvester Stallone lässt die alten Knochen noch einmal krachen und kehrt zum insgesamt 5. Mal in seiner ikonischen Rolle als John Rambo zurück.
Mit formidabler Besetzung und reichlich zeitrelevanten Motiven scheint Andrea Berloffs Adaption Ollie Masters’ und Ming Doyles gleichnamiger Comic Reihe zum Erfolg prädestiniert.
Mindy Kalings Story des unwahrscheinlichen Aufstiegs einer quirligen Fabrikkontrolleurin zur Texterin einer strauchelnden Late-Show-Ikone hat einen Touch von Wunschdenken, allerdings der sympathischen Sorte.
Feministische Fabel und Märchenmodenschau verknüpft Alice Waddingtons überbordendes Kinodebüt zum popkulturellen Potpourri an Ideen und Inspirationen: Erste nie zu Ende gedachte, Zweite nie verarbeitet.