Rigor Mortis habe noch nicht eingesetzt, verkündet Oliver Hardy in einem der Momente bemühter Selbstversicherung, die ebenso ihn und Stan Laurel zu meinen scheint wie Jon S. Baird behäbiges Biopic.
Filme
BeiträgeMit Wenn es Nacht wird in Paris liefert Jacques Becker eines der besten französischen Crime-Dramas jenseits von Jean-Pierre Melville ab.
Knallhart, exzentrisch und jede Menge Horror – das erwartet Cineasten beim /slash einhalb 2019 im Wiener Filmcasino.
Es ist wieder Zeit für eine besonders sleazige Runde Wonne aus der Tonne. Die 80er und Italien – das war schon eine besonders gelungene und schmierige Filmmischung.
Es ist soweit – Finale! Weltweit rennen die Massen in die Kinos um noch möglichst früh alles selbst gesehen zu haben, bevor einem die sozialen Medien oder andere Seiten im Netz die wichtigsten Dinge verraten.
Jacques Becker hat vielleicht nicht den gleichen Ruf eines Godard, Truffaut oder Melville, das ändert aber nichts daran wie sehenswert seine Filme sind.
Wie oft kann man dem Kinopublikum den gleichen Film vorsetzen, bevor es das mitkriegt? James Wan will es herausfinden und etabliert sich als Lieferant für Genre-Massenware …
Es hätte ja auch klappen können. Die Voraussetzungen für eine gelungene Literaturverfilmung schienen durchaus gegeben. Die Besetzung machte auf jeden Fall schon mal neugierig.
Oldboy von Park Chan-wook erzählt eine Geschichte über Schuld, Sühne und Rache von tragischem Ausmaß.
Der heute besprochene Film hat mit B-Movie nichts zu tun. Im Gegenteil: Es handelt sich um ein echtes Hollywood-Hochglanzprodukt, der bei Erscheinen sogar ein echter Kritiker-Darling war.
Klingt doch spannend: ein Heist-Movie mit britischer Alt-Starbesetzung, dessen Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Auf den ersten Blick vielversprechend.
In Anlehnung an das künstlerische Paradigma des Hauptcharakters, zu malen, was er fühle, statt was sichtbar ist, entwirft Julian Schnabel statt der typischen Abhandlung von Lebensstationen die Biografie eines Geistes.
Das asiatische Genre-Kino hat mit Filmen wie I Saw the Devil oder The Raid ordentlich Staub aufgewirbelt und auch Jung Byung-gils neuestes Werk lässt moderne Actionthriller aus den USA vor Neid erblassen.
Auch wenn selbst die hartgesottensten Comic-Fans langsam ermüdet sind, von der nicht nachlassenden Welle an Verfilmungen – dieser hier sollte man durchaus eine Chance geben.
Die doppelbödige Prämisse hat Sam Levinsons pseudo-provokante Medienstatire von Arthur Miller.