Grandioses Kinovergnügen garantiert: Strahler 80 bringt ein trashiges Double-Feature mit Flash Gordon und Highlander ins Gartenbaukino.
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BeiträgeWer Dean Israelites Superheldenspaß den überwältigenden Trash- und Camp-Faktor vorwirft, kritisiert ihn für seine Liebe zum Original. Das wollte nie ein brutales Kampfspektakel für Erwachsene sein.
„Mars-Kreaturen sind feindselig!“ Das ist die existenzielle Lehre, die wir aus dem Forschergeist der Menschheit lernen werden. Die konservativen Obskuranten haben es instinktiv immer gewusst, dass alles da dort, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist, nur böse sein kann und am Besten auf ewig im Dunkeln des Weltalls verborgen bleibt.
Das Let’s CEE Filmfestival definiert sich heuer neu und wird nicht nur dichter im Programm, sondern auch vorverlegt.
It’s Gurkentime again … Der Frühling kommt. Das Wetter wird wärmer, die Musik besser, die Leute freundlicher. Ganz romantisch wird mir da. Ein guter Anlass also, sich einem Liebesfilm zu widmen. Okay, so eine Art Liebesfilm.
„Eine Geschichte so alt wie die Zeit“ ist tatsächlich das, wonach sich Disneys Realfilm-Remake seines Zeichentrickklassikers anfühlt. So schlecht gealtert ist die Vorlage von 1991, so eklektisch ist jede Szene und so oft kam der Stoff in der jüngsten Vergangenheit auf die Leinwand.
Farbenfroh und verspielt kündet sich das kommende Tricky Women in seinem Trailer an. Das passt, denn Freude ist Sonne und dort, wo die Sonne aufgeht, ist der Animationsfilm und schwerpunktmäßig heuer auch das Festival zuhause: in Japan.
„Es ist ein Ort, an dem Mythos und Wissenschaft aufeinandertreffen“, sagt John Goodman in Jordan Vogt-Roberts unterhaltsamer Revision einer Geschichte, die schon immer eine von zivilisatorischer Überlegenheit war.
Als Fan abseitiger Filmkunst hat man es nicht leicht. Selbst in meinem cineastisch durchaus aufgeschlossenen Bekannten- und Freundeskreis komme ich manchmal in Bedrängnis.
Es ist vorbei. Gestern wurden die begehrten Oscars vergeben. Es gibt also ein paar Sieger und weitaus mehr Verlierer. Hier die Liste der glücklichen Preisträger.
Sollte Paul Verhoevens makaberer Thriller überhaupt enttäuschen, dann diejenigen, die blind auf die irreführenden Inhaltsangaben im Netz vertraut haben. Vielmehr sind die vielen falschen Synopsen ein Parameter dafür, wie radikal das ausgeklügelte Gesellschaftsporträt mit der Erwartungshaltung des Publikums bricht.
Die ungeschönte Mischung aus Exploration und Dekonstruktion einer Nationalikone schließt mit einem Bild so brutal wie das erste. Dennoch könnten die beiden künstlerischen Visionen derselben historischen Gestalt kaum unterschiedlicher sein.
Sentiment und Banalität würden in Martin Provosts Tragikomödie ganz obsiegen, wäre da nicht das brillante Darstellerinnen-Duo. Im Kontext der Handlung scheint es ein kurioser Zufall, dass beide den gleichen Vornamen tragen.
Vom Poster blickt ernst ein alter Mann im Anzug mit schütterem langem Haar. Bei seinem Anblick haben die meisten Barkeeper der Welt wohl den gleichen Gedanken: Wer ist das eigentlich?