Experimentalfilme können eine ganz eigene Faszination ausüben, sind aber daher nur in verstärkt subjektiver Weise zu betrachten. So auch Samuray-S. Interessant ja, aber nur bedingt empfehlenswert.
Alle Beiträge von: Marco Rauch
Obwohl meist die Spielfilme mehr Aufmerksamkeit auf der Viennale bekommen, sind es oft die Dokus, die mit ihrer Qualität überraschen. So auch Dark Forests, der von einem kleinen sibirischen Dorf und einen großen, dunklen Wald erzählt.
EA versucht mit NBA Live 16 seinem großen Konkurrenten in Sachen Basketball, 2K Sports, den Rang abzulaufen. Auch wenn ihr neues NBA kein Air-Ball ist und eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr, ist es noch ein langer Weg um gegen den Konkurrenten um die Meisterschaft zu spielen.
Wer bei A Most Violent Year einen brutalen Gangsterfilm erwartet, wird herb enttäuscht. Wer jedoch unvoreingenommen in den Film geht, wird mit etwas komplett anderem belohnt.
Nach dem enttäuschenden Vorgänger und ernüchternden PS3 Sportspielen ist es ermutigend, dass EA ihre Eishockey-Reihe mit NHL 16 wieder in die richtigen Bahnen lenkt und ein wirklich gelungenes Sportspiel vorlegt, wenngleich es nicht völlig an die einstige Hochblüte der NHL-Serie anschließt.
Wie wäre es mit einem österreichischen Low-Budget Sci-Fi Film, der noch dazu auf der diesjährigen Viennale gezeigt wird? The Shaman von Marco Kalantari beweist, was man auch hierzulande machen kann, weitab von Wahnsinnsbudgets und Hollywood-Firlefanz. Da lohnt es sich einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
In Der Marsianer – Rettet Mark Watney lässt Ridley Scott seinen Hauptdarsteller Matt Damon am Mars stranden. Eine moderne Robinson Crusoe-Geschichte mit Star-Besetzung, vorhersehbar, aber durchwegs unterhaltsam.
Madden NFL 16 auf der PS3 verspricht ein neues Cover, ein paar zusätzliche Animationen und Detailverbesserungen, aber sonst nichts, was sich lohnen würde es zu spielen. Da hat sich in der National Football League ja mehr getan als bei EA.
Diesmal in The Weekend Watch List ein wahres Kuriosum, zumindest für europäische Sehgewohnheiten. Der große Japaner von und mit Hitoshi Matsumoto war in Japan ein Blockbuster, während er hierzulande leider kaum Beachtung fand. Ändert zum Glück ja nichts an der Qualität des Films.
Zum ersten Mal Wim Wenders in The Weekend Watch List mit seinem großartigen Drama Paris, Texas mit Harry Dean Stanton und Dean Stockwell in den Hauptrollen. Eine vergleichsweise simple Geschichte, fantastisch erzählt.
Dieses Mal in The Weekend Watch List eine überaus eigenwillige, surreale Tragödie von Drehbuchautor Charlie Kaufman, der damit auch gleichzeitig sein Regiedebüt gegeben hat: Synecdoche, New York.
Auf den ersten Blick weniger spannend und mitreißend als seine zeitnahen Konkurrenten Gravity und All is Lost, bietet No Turning Back (Originaltitel: Locke) jedoch ein Bild des wahren Ausmaßes an Einsamkeit des modernen Menschen.