Ein Ornithologe verirrt sich im Wald und trifft auf Pilger, einen stummen Ziegenhirten und ausgestopfte Tiere – aber eigentlich ist er auf der Suche nach sich selbst.
Filme
BeiträgeManchester by the Sea von Kenneth Lonergan behandelt die Frage, was passiert, wenn Menschen mit Schicksalsschlägen konfrontiert werden, mit denen sie nur schwer oder gar nicht umgehen können
Denis Villeneuves Ausflug ins Science-Fiction-Genre ist ein angenehm kontemplatives Gegenmittel zu den kruden Zerstörungsphantasien von Independence Day: Wiederkehr und 10 Cloverfield Lane, obwohl er keineswegs so profunde Fragen aufwirft, wie er vorgibt.
Vom 20. Oktober bis zum 2. November ist es wieder so weit – die Viennale geht in ihre 54. Runde. Dieses Jahr um einen Tag kürzer als gewohnt, um das Programm wieder übersichtlicher zu machen, da das Angebot in den vergangenen Jahren laut den Veranstaltern immer größer und damit unübersichtlicher geworden ist.
Egon Schiele, 1890 geboren und 1918 gestorben, führte ein kurzes aber skandalumwittertes Leben, das ganz maßgeblich von Frauen geprägt war. Frauen als Vertraute, als Schwestern und Geliebte, als Musen und Modelle, als Angebetete und Abgewiesene – manchmal all das in Personalunion.
In Zerrissene Umarmungen erzählt Pedro Almodóvar von einer schicksalhaften Vierecksbeziehung. Gewohnt souverän, wenngleich aber nicht so eindringlich wie seine Meisterwerke.
In einer Schlüsselszene in Seth Rogens animierter Lebensmittelorgie Sausage Party versucht Hauptcharakter Frank seine Supermarktmitbewohner von einer traumatischen, aber überlebenswichtigen Wahrheit zu überzeugen.
In Ricky – Wunder geschehen von François Ozon hält ein kleines Baby eine große Überraschung für seine Eltern und Schwester bereit.
Sofern man nicht wie die Titelheldin an Gedächtnisschwund leidet, fühlt sich Andrew Stantons Sequel zu Findet Nemo an wie ein abendfüllendes Déjà-vu, aber wenigstens ein nett gemachtes. Vor 13 Jahre wurde Stantons Unterwasserabenteuer um den Clownfisch Marlin und seinen verlorenen Sohn Nemo zum erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten.
Ein Mann und eine Frau verlieben sich ineinander. Hat man schon unzählige Male gesehen. Aber die Verfilmung von Audrey Niffeneggers Roman Die Frau des Zeitreisenden, verrät schon im Titel die Besonderheit dieser Liebesgeschichte.
Das Einzige, was Antoine Fuquas wenig glorreiches Remake richtig macht, ist das ethnisch vielfältige Figurenensemble keinem Whitewashing zu unterziehen. Es wäre jedoch absurd, einen dramaturgisch schwachen Film dafür zu loben, dass er tut, was selbstverständlich sein sollte (auch wenn es das in Hollywood noch lange nicht ist).
Paul McGuigans Victor Frankenstein versucht ein vollkommen neues Licht auf Mary Shelleys Romanfigur zu werfen. Gedacht war der Film wohl als Prequel zu Shelleys Buch, dafür weicht er jedoch viel zu sehr von der Romanvorlage ab.
Ab dem 22. September kann man beim /slash Filmfestival wieder die Welt des Horrors und der Fantasy betreten. Abermals ist das Programm gespickt mit internationalen Perlen.
Fede Alvarez gehypter Horrorthriller krankt an einer Schwäche, die derzeit viele vermeintliche Leinwandschocker zwangsläufig zu Enttäuschungen macht: Er hat eine gute Idee – genau eine einzige, die nicht ausreicht für einen kompletten Film. Selbst wenn der Film nur 88 Minuten dauert wie das zweite Werk des uruguayischen Regisseurs und Co-Drehbuchautors.
Älter aber immer noch kein bisschen weiser. So könnte das Motto der Protagonistinnen der britischen Kult-Comedy Absolutely Fabulous lauten, die mit dem Film zur Serie eine Rückkehr feiern und damit gleichzeitig ihr Debüt auf der großen Leinwand geben.