Once Upon a Katamari
Klumpat aufrollen, Kugel vergrößern, Chaos anrichten, das sind die altbewährten Eckpunkte, die auch bei Once Upon a Katamari den Ton angeben. Es ist ja schon eine Weile her, dass es eine neue Ausgabe gegeben hat.
Das Kernprinzip ist simpel: Mit einem Katamari rollt man erst kleine Objekte wie Radiergummis oder Obst ein, wird größer und kann sich später ganze Häuser, Inseln oder kreischende Passanten einverleiben. Zeitlimits, Zielgrößen und optionale Aufgaben wie Kronen sammeln sorgen dafür, dass man Routen plant und Level auswendig lernt.
Katamari-Chaos mit Ladezeiten
Wer sich fragt, wie man wohl das alte Konzept in die Jetzt-Zeit katapultiert hat, muss aber leider feststellen, dass sich in Fragen Technik nicht viel getan hat. Es wirkt, als sei das Spiel noch immer in der identen Engine der PS2-Ära gefangen. Kleine Areale, die obendrauf noch mit Ladezeiten ineinander übergehen, wirken wie aus einer anderen Zeit. Das ist wirklich schade, da heutzutage mit neuer Hardware bei Once Upon a Katamari sicher einiges zu machen wäre.
Insofern ist es wichtig festzuhalten, dass es sich bei Once Upon a Katamari eher um eine Art Content-Erweiterung handelt. Neue Umgebungen, neue Gegenstände, neue Missionen, nach all der Zeit ist das für Fans sicher eine feine Sache. Die völlig absurde Kinderbuch-Ästhetik und der Shibuya-kei-Soundtrack machen jedenfalls wie eh und je gute Laune.
Fazit: Cozy Arcade-Puzzle mit nostalgischem Charme statt technischer Innovation
Wer mit dem bewusst absurden Stil und der etwas Oldschool-wirkenden Technik von Once Upon a Katamari nichts anfangen kann, wird hier auch nicht bekehrt, aber Fans von cozy, ungewöhnlichen Arcade-Puzzles bekommen ein sehr rundes Paket.
Plattform: Switch 2 (Version getestet), Switch, PC, PS5, Xbox Series S/X, Altersfreigabe (PEGI): 3, Spieler: 1, 1-4 (online), Release: 24.10.2025, Link zur offiziellen Webseite