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The Naked And Famous – Passive Me, Aggressive You

Schon das Albumcover zum im Frühjahr 2011 in Europa erschienenen Longplayers ,,Passive me, aggressive you“ mutet psychedelisch an – das Booklet verrät auch nicht wirklich Näheres zur Band. Man wird vielleicht überrascht sein, dass das abgelegene Neuseeland diese Formation von fünf Musikern ausgespuckt hat: Aaron Short und Alisa Xayalith lernten sich in Auckland kennen, schmissen das Studium und gründeten besagte Band. Danach schlossen sich zur weiteren Live-Unterstützung David Beadle, Jesse Wood und Thom Powers an.


Portugal. The Man – In The Mountain In The Cloud

Mit scheinbar unerschöpflicher Kreativität und immerwährendem Elan pfeffern Portugal. The Man ein Album nach dem nächsten auf den Musikmarkt – schon alleine dieser Tatsache sollte gebührend Respekt gezollt werden. Die vierköpfige Musikerkonstellation aus Alaska scheint mit einem der Vorgängeralben, „The Satanic Satanist“ den wohl größten Erfolg in ihrer Bandkarriere produziert zu haben. Den meisten ist die Portugal. The Man – Hymne, The Sun“ ein hinreichender Begriff…


The Helmut Bergers – Is There Love Inside

Mit ihrem Debüt-Album „Sweet Sensation“ macht das Salzburger Quartett „The Helmut Bergers“ genau das, worauf viele schon lange gewartet haben: Dem schon etwas mühsam gewordenen, anscheinend ewig andauernden Britpop/Garage-Revival den viel zu lange geratenen Bart abschneiden.


Wolf Gang – Suego Faults

Schaurig-düster mutet das Cover der CD an, als ein männliches Wesen mit schwarzem Federkopfschmuck durch einen Wald umgestürzter Bäume und laubbedeckter Böden wandelt, der sich in Nebelschwaden verliert – und dahinter steckt (trotzdem) ein Pop-Album par excellence, so müsste die Erklärung im Wörterbuch dafür abgedruckt sein…


Fink – Perfect Darkness

Perfect Darkness ist nicht nur der Name des vierten Studioalbums des britischen Singer-Songwriters Fin Greenall aka Fink, sondern auch der der Eröffnungsnummer der Platte. Ein passender Titel, auf den Song bezogen, wirkt dieser doch sehr ernst und düster, vielleicht nicht perfekt, aber doch sehr schön.


And So I Watch You From Afar – Gangs

Ohrenbetäubend und mit voller Wucht schlagen einem And So I Watch You From Afar mit ihrer neuen Platte Gangs die Melodien um die Lauscher. Die Band aus Irland konzentriert sich dabei erneut auf Instrumentalmusik und zieht das kompromisslos durch…


Joss Stone – LP1

Man weiß nicht genau was ist, das eine 24jährige so klingen lässt, als hätte sie ein Leben hinter sich, geprägt von signifikanten Höhen und Tiefen, Freud und Leid, Whiskey und Zigaretten. Eine lukrativ erscheinende Geschäftsidee womöglich. Auch die 2000er Jahre brauchen eine Janis Joplin; Souldiva und Rockröhre, die Stimme als stärkste Waffe gegen seichte Popsternchen, die sich wie eine Epidemie in der internationalen Musikszene ausbreiten…


Tribute To – The Strokes

Das Debüt von der wohl berühmtesten „The“-Band feiert Geburtstag. Die erste Platte von The Strokes wird zehn (!) Jahre alt. Am 30. Juli 2001 veröffentlichten die New Yorker ihren Erstling „Is This It“. Zu diesem Anlass gibt es jetzt doch tatsächlich ein Tribute Album…


Schiffkowitz – schiffkowitz

Überraschen wird er niemanden mehr: Nach über 30 Jahren im Musikbusiness und 11 Jahre nach seinem ersten Solowerk „Er selbst“ legt Schiffkowitz, bekanntes Drittel der Band STS, mit seinem „weißen“ und eigentlich namenlosen Album – es wird lediglich vom Schriftzug „schiffkowitz“ geziert – sein neuestes Werk vor. Und bleibt dabei thematisch und musikalisch seinem bisherigen künstlerischen Lebensweg treu.


Der Nino Aus Wien – Down in Albern

„Ich hätte diese Lieder nicht geschrieben, wenn es nicht notwendig gewesen wäre sie zu schreiben. Ich habe diese Lieder geschrieben und ich würde sie wieder schreiben!“. Mit diesen Worten eröffnet Der Nino aus Wien das Booklet seines Debutalbums „The Ocelot Show“, erschienen im Jahr 2008. Nur ein halbes Jahr danach legte der 24-jährige Liedermacher mit „Down in Albern“ seine nächste Talentprobe ab. Noch bevor im heurigen Jahr sein drittes Werk erscheint stellt sich die Frage: Ist es auch notwendig, diese Lieder zu hören? Und muss man sie immer wieder hören?