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Begeisterung in der reinsten Form

Der Filmemacher Iggy Pacabowski hat sich, durch Shell V-Power Kraftstoff, auf die Suche nach Begeisterung in seiner reinsten Form gemacht. Eine Reihe anderer junger Filmemacher haben sich ebenso mit der Aufgabe beschäftigt eine eigene Formel für spannende Autofahrten zu finden und visuell umzusetzen.

Als Plattform für Kritiken zu den drei größten Sparten der Unterhaltungsbranche ist es nun aber nicht das Anliegen von pressplay, an dieser Stelle einen umfassenden Überblick oder gar eine Produktbeschreibung des neuen Shell V-Power Kraftstoffs zu präsentieren, das überlassen wir dann doch lieber Werbe-Filmemachern wie zum Beispiel Iggy Pacabowski. Den Fokus dieses gesponserten Artikels legen wir auf das, was Inhalt von pressplay ist, wie etwa das Verfassen einer Filmkritik. Dieses Mal nicht zu einem großen Kinofilm, sondern zu dem Sponsored Video von Begeisterung in der reinsten Form:

 

Naturgemäß ist die Handlung eines Werbespots maßgeblich reduziert. Durch die Gegenüberstellung von Tier und Maschine, Pferd und Auto als praktischer Nutzen und sinnliche Erlebnismöglichkeit des Menschen an Natur und Technik soll in erster Linie wohl eine gewisse Umwelterfahrung, vor allem in seiner ursprünglichsten und reinsten Form suggeriert werden. Zeigt der Ritt auf dem Pferd eine große Naturverbundenheit und Begeisterung an der Kraft des Tieres, sowie eine Freiheit unbegrenzeten Maßes, so veranschaulicht die Gleichzeitigkeit oder Abwechslung mit der Fahrt in dem Auto einen Ritt aus den „Anfängen“ der Menschheit, fernab von Automobilen, und setzt diese auf die selbe Erlebnisebene wie das Reiten. Tier und Maschine werden somit zu einem. Andererseits ist es eine Bemühung ein Auto sowie seinen Treibstoff als genauso umweltfreundlich und natürlich wie das Tier zu deklarieren – das doch bereits einen Widerspruch in sich beherbergt. Wieder einmal ist es eine Naturmetapher, wenn es um die Darstellung von reinsten Formen geht.

Inhaltlich ist eine Werbung selbstverständlich stark an die vorgegebene Aussage gebunden, dennoch gelingt es dem Regisseur Pacabowski auf der visuellen Ebene hin und wieder durchaus interessante Bilder zu kreieren – zumindest angesichts der Tatsache worum es sich bei dem Spot handelt. In den stärkeren Momenten ist es ihm möglich beinahe lyrische, meditative Einstellungen zu erzeugen, die in ihrer Naturverbundenheit und Verträumtheit an einen Terrence Malick erinnern lassen.

Was Pacabowski in Begeisterung in der reinsten Form zumindest gelingt, ist der Umstand, dass er im Vergleich zu zahlreichen anderen großen Werbungen erfreulich minimalistisch und unprätentiös ist, denn in der schier unendlichen Flut an Werbung, in der man heute erstickt wird, gibt es durchaus weitaus schlimmere und richtig gehend aggresions-fördernde Spots. Zumindest das ist Begeisterin in der reinsten Form dank seiner ruhigen und handwerklich sattelfest in Szene gesetzten Bilder nicht. Außerdem sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass viele große Filmemacher sich im Medium der Werbung ihre ersten Sporen verdient haben und allein dahingehend lassen sich von den eingefangenen Szenen interessante Vorbilder und Ansätze herauslesen.

Es ist nicht leicht, eine Kritik zu einem Ein-Minütigen-Werbespot zu verfassen, da er natürlich niemals die Komplexität und den Interpretationsspielraum eines Spielfilms zulässt, die Message über allem steht und somit relativ wenig Fläche bietet. Andererseits sollte man sich vor Augen führen, dass selbst ein so großer Filmemacher wie Stanley Kubrick von der komprimierten Erzählform des Werbefilms begeistert war und es beeindruckend fand, wie es den Machern gelingt in einem derart kurzen Format eine Aussage bildlich umzusetzen. In dieser Hinsicht ist es durchaus ganz interessant, sich auch einige Spots etwas genauer zu betrachten.

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