Star-Trek-Into-Darkness-©-2013-Universal-Pictures

Star Trek Into Darkness

Nachdem 2009 die Neuverfilmung der Star Trek-Reihe startete, folgt 2013 nun der zweiten Teil. Mit Into Darkness grenzt sich J.J. Abrams weiter von den ursprünglichen Science-Fiction Filmen ab und setzt nur mehr in einer kurzen Szene den damaligen Mr. Spock, dargestellt von Leonard Nimoy, ein.

Die Geschichte rund um Captain James T. Kirk (Chris Pine) und dem jungen Spock (Zachary Quinto) beginnt mit einer Rettungsmission, bei der die Crew der Enterprise die Bewohner des Planeten Nibiru vor dem Untergang erlösen soll. Kirk schickt seinen Ersten Offizier Spock mitten in einen brodelnden Vulkan und rettet ihm im Anschluss in letzter Sekunde das Leben. Doch diese gefährliche und übermütige Aktion, bei der die Ureinwohner Nibirus das Raumschiff zu Gesicht bekommen, bleibt nicht unbestraft: Captain Kirk wird degradiert und verliert die Enterprise.

 

Erst der terroristische Angriff eines gewissen John Harrison (Benedict Cumberbatch) verändert die Lage und Kirk wird abermals beauftragt, die Enterprise zu navigieren. Diesmal verschlägt es sie auf den Planeten Kronos, wo sich John Harrison auf klingonisches Territorium begibt. Als die Crew des Raumschiffes auf Klingonen trifft, scheitert Lieutenant Uhuras (Zoe Zaldana) Kommunikationsversuch und damit auch der Versuch friedlicher Verhandlungen mit den Einwohnern. Es kommt zum ersten Kampf, bei dem auch Harrison involviert ist – doch stellt dies erst den Beginn der wahren Abenteuer der USS Enterprise dar.

Wie schon zuvor in unserem Feature erwähnt (zum Artikel) kann man Star Trek Into Darkness wohl als einen Teil des gerade stattfindenden Sci-Fi-Revivals betrachten. Mit einer hohen Dichte an Actionmomenten, bei denen vor allem jene im Weltall-Setting überaus zu beeindrucken vermögen, wirkt der Film in keinster Weise aufgesetzt und zudem in keiner Sekunde langweilig. Die 3D-Effekte lassen zwar zu wünschen übrig, da teilweise Ungereimtheiten in der Bildbearbeitung auftauchen (der Hintergrund, wie bei so vielen Filmen dieser Machart, wird einfach zu unscharf), doch die Leinwandversion ist dennoch imposant.

Die Schauspielerriege, angefangen von Chris Pine als Kirk, Spock-Darsteller Zachary Quinto, Avatar-Star Zoe Zaldana über Simon Pegg als Scotty bis hin zu Anton Yelchin in der überaus amüsanten Rolle des Pavel Chekov – jeder der Darsteller wirkt überaus sympathisch und überzeugend. Star Trek Into Darkness stellt einen gelungenen zwölften Kinoauftritt der Serie dar – und glücklicherweise nicht nur für Trekkies, sondern auch für „gewöhnliche“ Actionfans.

Regie: J.J. Abrams, Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof, Darsteller: Chris Pine, Zoe Zaldana, Zachary Quitno, Benedict Cumberbatch, Anton Yelchin, Laufzeit: 132 Minuten, Kinostart: 09.05.2013, www.startrek-derfilm.at